Impulsreihe | Smart Engineering

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- Impulsreihe Smart Engineering -
Digitales Datenmanagement für die Kreislaufwirtschaft

Dezember 2022 - Juni 2023 | jeweils Freitag 13:00 Uhr | Online

Konzepte wie der Digitale Produktzwilling, Internet of Things (IoT) oder Industrie 5.0 bieten für Produktentstehungsprozesse und den gesamten Produktlebenszyklus enorme Potenziale. Das digitale Datenmanagement wird für Unternehmen der Fertigungsindustrie mehr und mehr zu einer wertschöpfenden und wettbewerbsdifferenzierenden Schlüsselkompetenz, die es zu beherrschen gilt. Gleichzeitig müssen in dramatisch zunehmender Geschwindigkeit und Umfang neue Zielgrößen wie Nachhaltigkeitsziele in den Blick genommen und systematisch im Produktlebenszyklus berücksichtigt werden. Die Flut an prozessualen Potenzialen und technologischen Möglichkeiten einerseits und die vielfältigen neuen Herausforderungen andererseits sind besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oft schwer zu beherrschen.

Wie kann digitales Datenmanagement im Produktlebenszyklus konkrete Nutzenbeiträge zur Umsetzung von Aspekten einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft leisten? Mit dieser Fragestellung befasst sich die Impulsbeitragsreihe „Smart Engineering – Digitales Datenmanagement für die Kreislaufwirtschaft“ ab Dezember 2022 bis voraussichtlich Juni 2023 in monatlich online stattfindenden Impulsbeiträgen. Mitglieder der Forschungsvereinigung Smart Engineering zeigen in Tandembeiträgen mit Experten aus Industrie und Forschung konkrete entwickelte und erfolgreich umgesetzte Lösungen hierfür auf. Sie geben somit praktische Impulse, die unternehmensspezifisch angewendet, ausgeprägt und erweitert werden können. Die Impulsbeiträge, zu denen Führungskräfte und Experten herzlich eingeladen sind, finden monatlich, jeweils freitags um 13 Uhr an den nachstehenden Terminen statt.

Veranstaltungsprogramm

Termin: 02.12.2022 | 13:00 Uhr

Organisation: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | Lehrstuhl für Konstruktionstechnik KTmfk

Referenten: Dr. Momme Stürken (Schaeffler AG) und Fabian Wilking (FAU)

 

Der digitale Zwilling (Digital Twin) ist in aller Munde, doch ist es nicht immer leicht, sich dieses Konzept in der Praxis vorzustellen. Daher stellen wir an einem Beispiel aus der Entwicklung bei der Schaeffler AG die Einführung eines digitalen Zwillings von der Konzeption bis zur technischen Implementierung vor.

Termin: 13.01.2023 | 13:00 Uhr

Organisation: Technische Universität Berlin | FG Industrielle Informationstechnik

Referenten: Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark, Dr.-Ing. Carina Fresemann, Helena Ebel, Till Blüher, Gerald Kremer und Svenja Schulte (alle TU Berlin)

 

In dem 2-stündigen interaktiven Workshop erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in aktuelle und praxisrelevante Forschung zum Thema Digitaler Zwilling: Das Fachgebiet Industrielle Informationstechnik der TU Berlin stellt das Vorgehen zur Entwicklung Digitaler Zwillinge anhand eines Leitfadens vor. Neben einer Einführung in die Thematik Digitaler Zwilling und der Vorstellung des Leitfadens durchlaufen die Teilnehmenden in Kleingruppen einzelne Schritte des Leitfadens.

Termin: 03.02.2023 | 13:00 Uhr

Organisation: Contact Software GmbH und Ruhr-Universität Bochum

Referenten: Dr.-Ing. Thomas Dickopf (CONTACT Software GmbH) und Dr.-Ing. Mario Wolf (Ruhr-Universität Bochum)

 

Im Rahmen der digitalen Transformation und der digitalen Fertigungsabläufe wird die Interoperabilität zwischen Softwaresystemen und Maschinen immer wichtiger. Die Annahme von standardisierten und gemeinsamen Protokollen ist erforderlich, um die europäische Fertigungsindustrie flexibel, nachhaltig und innovativ zu halten. Ein gemeinsamer Standard, der diese Interoperabilität bietet, ist die Asset Administration Shell. Aufgrund der Neuartigkeit des Standards gibt es jedoch noch keine breite , industrielle Unterstützung. Um die Einführung des Standards zu unterstützen, wird aktuell die Softwarekomponente AASHub entwickelt. Diese Plattform wird es Maschinen und Systemen ermöglichen über den AAS-Standard zu kommunizieren, auch wenn sie diesen noch nicht vollständig implementiert haben. AASHub kann eine Verbindung zu verschiedenen Softwaresystemen herstellen und den Grad ihrer unterstützten Standardisierung bewerten. Er ermöglicht dann einen Datenaustausch, bei dem die Menge der gemeinsam genutzten Daten mit dem Grad der Standardisierung variiert. Die Digital Twin Plattform “Contact Elements for IoT” von CONTACT Software implementiert bereits ein Asset-Konzept zur Erstellung und gemeinsamen Nutzung von Digital Twin Repräsentationen und wird das Rückgrat der vorgeschlagenen Lösung bilden. Um die Verallgemeinerbarkeit der Lösung zu verifizieren, wird das System mit drei verschiedenen Anwendungsfällen in der Produktion verifiziert. Bei Prima wird das AAS-Konzept bei der Integration von Lasermaschinen, additiver Fertigung und unterstützenden Softwaresystemen helfen, die derzeit nicht über ein gemeinsames Protokoll implementiert sind. Bei der Böllhoff Gruppe, einem führenden Anbieter von Verbindungselementen, wird das AAS-Konzept eingeführt, um die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und die IoT-Integration zu erleichtern.

Termin: 03.03.2023 | 14:00 Uhr

Organisation: :em engineering methods AG

Referenten: Dipl.-Ing. Lars-Christian Bütow (:em engineering methods AG), Dr.-Ing. Dirk Rensink (SEGULA Technologies) und Dipl.-Ing. Frank Braunroth (SEGULA Technologies)

 

Die CAE-Berechnung in der Entwicklung von technischen Systemen, insbesondere in den Disziplinen Finite Elemente, Strömungsberechnung und Mehrkörpersimulation, nimmt heute eine wichtige Rolle in der virtuellen Entwicklungsphase nach dem V-Modell ein. Durch die effiziente Durchführung qualitativ hochwertiger Berechnungen mit einer fundierten Aussagekraft können Ressourcen gespart werden. Dies ist gerade für Ingenieursdienstleister ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Die Effizienz der Durchführung ist von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem von einem durchgängigen Datenmanagement, sicherer Prozessdurchführung und einem übergeordneten Wissensmanagement. Dieser Beitrag beleuchtet eine zusätzliche Komponente: Ein KI-Assistenzsystem, welche alle drei Faktoren miteinander verbindet. Dabei wird die grundlegende Struktur des Assistenzsystems dargelegt und die drei Komponenten Datenmanagement, Prozessdurchführung und Wissensmanagement miteinander verknüpft, um die Durchführung von CAE-Berechnungen zu beschleunigen. Insbesondere wird auf das Konzept eines Digitalen Zwillings des Modells eingegangen, der in der Durchführung des Simulationsprozesses unterstützt.

Eine einheitliche Definition von Lastfällen kommt eine besondere Bedeutung zu. Lastfälle können sowohl für Simulationen als auch physikalische Tests verwendet werden. Die Struktur der Lastfalldefinition als auch deren Verwendung für verbundene Simulationen und Tests wird anhand des Beispiels eines Brennstoffzellenprüfstands gezeigt.

Termin: 14.04.2023 | 13:00 Uhr

Organisation: Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF)

Referenten: Dipl.-Ing. Eric Bayrhammer (Fraunhofer IFF), Dipl.-Ing. Haris Avgoustinos (EXPO21XX)

 

Herausforderungen wie Produktindividualisierung, kleine Losgrößen und stark umkämpfte Märkte erfordern schon länger eine Digitalisierung, beispielsweise im Sinne von Simulation, virtueller Inbetriebnahme und digitalen Assistenzsystemen. Heute kommen globale Krisen und der Wunsch nach entsprechender Resilienz und Flexibilität, sowie spezielle Anforderungen wie Null-Toleranz und die Nachvollziehbarkeit von Lieferketten oder der CO2-Fußabdruck dazu. Technologien wie Digitale Zwillinge und Agentensysteme können hierfür wesentliche Beiträge leisten. Sie eröffnen neue Möglichkeiten die Produktion durchgängig zu digitalisieren und smarte Komponenten aufzubauen. Doch wie werden diese Bausteine zusammengefügt und wie können diese, abseits von akademischen Prototypen, genutzt werden?

Mit diesem Beitrag werden entsprechende Konzepte vorgestellt und die praktische Anwendbarkeit, mit einem Hands-On zur Open Source Laufzeitumgebung und Plattform KIWAI, gezeigt. Sie setzt auf Cloud-native Technologien und Containerisierung. Das verspricht ein hohes Maß an Flexibilität und Stabilität. Die Plattform setzt auf Standards und offene Schnittstellen wie zum Beispiel die Verwaltungsschale, BaSys 4.2, OPC-UA, MQTT, IO-LINK, MTP und in Zukunft auf die Sprache für I4.0-Komponenten nach VDI/VDE 2193, welche das Zusammenspiel von Produktionseinheiten über Unternehmensgrenzen hinweg deutlich erleichtert.

Termin: 05.05.2023 | 13:00 Uhr

Organisation: TU Kaiserslautern | Lehrstuhl für Virtuelle Produktentwicklung (VPE) und Rapidminer

Referenten: M.Sc. Thomas Eickhoff (RPTU), B.Sc. Edin Klapic (RapidMiner), Dipl.-Inform. Ralf Klinkenberg (RapidMiner)

 

Die Anwendung industrieller Datenanalysen eröffnet produzierenden Unternehmen innovative Möglichkeiten zur nachhaltigen Optimierung von Produkten und Prozessen. Zur erfolgreichen Anwendung dieser Analysen ist jedoch die umfassende Betrachtung der betroffenen betrieblichen Abläufe, Prozesse, Systeme, Datenquellen, Akteure und Zusammenhänge erforderlich. Das Forschungsprojekt AKKORD beleuchtete den Dreiklang aus Mensch, Technik und Organisation, um einen modularen Referenzbaukasten für die Anwendung industrieller Datenanalyse zu schaffen. In einem Konsortium aus vierzehn Unternehmen und Forschungspartnern konnten die entwickelten Konzepte im Rahmen von acht industriellen Anwendungsfällen erprobt werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://akkord-projekt.de/

In unserem Impulsvortrag wollen wir neben dem allgemeinen Kontext des Forschungsprojektes insbesondere auf die entwickelten Lösungskomponenten aus den Bereichen Datenbackend- und Datenanalyse-Bausteine eingehen. Diese werden anhand von Beispielen aus dem Projektkontext erläutert. Konkret werden die SP²IDER-Plattform als Verwaltungsplattform und die im Projekt eingesetzte AI Toolbox auf Basis von Rapidminer AI Hub vorgestellt.

Termin: 02.06.2023 | 13:00 Uhr

Organisation: Technische Universität Dortmund | Institut für Produktionssysteme (IPS)

Referenten: M.Sc. Mikhail Polikarpov (Institut für Produktionssysteme, TU Dortmund), M.Sc. Georgii Emelianov (Institut für Produktionssysteme, TU Dortmund)

 

Digitale Produktzwillinge spielen eine wichtige Rolle in der Kreislaufwirtschaft, da sie nicht nur bei der Produktentstehung und -nutzung für die Informationsbereitstellung sorgen, sondern auch für das Ende des Produktlebenszyklus (EOL) wesentliche Daten beinhalten. Die Kreislaufwirtschaft funktioniert nur bei der Erhaltung der hohen Qualität der Datenflüsse entlang des geschlossenen Stoffstroms.

Die besondere Herausforderung bei der Gewährleistung der Datenqualität in Recyclingbetrieben besteht darin, dass die zu recycelnden Produkte eine große Variabilität aufweisen. Während die Hersteller bei der Produktion nur an ihren eigenen Produktreihen arbeiten, müssen die Recycler Produkte aus verschiedenen Jahren und von unterschiedlichsten Herstellern in Bauteile und Werkstoffe mit minimaler Wertminderung umwandeln. Dieser Beitrag vermittelt die Motivation und die Herausforderungen bei der Erstellung digitaler EOL-Zwillinge am Beispiel des Kühlgeräterecyclings.

Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 3 Millionen Kühlgeräte entsorgt und müssen in dedizierten Abfallbehandlungsanlagen recycelt werden. Aufgrund der langen Lebensdauer fehlen auf den zu verarbeitenden Kühlgeräten einheitliche Kennzeichnungen zur konstruktiven und stofflichen Zusammensetzung, sodass die für Recycler relevanten Informationen nicht direkt verfügbar sind. Diese Datenlücke muss für die Ausschöpfung der Optimierungspotenziale der Recyclingprozesse gefüllt werden. Methoden der künstlichen Intelligenz helfen dabei, aus direkt messbaren Eigenschaften der Kühlschränke recycling-relevante Daten gerätespezifisch zu prognostizieren, solange noch keine einheitliche, branchenweite Kennzeichnungsmethode eingeführt wurde und an der Recyclinglinie angekommen ist.

Veranstaltungsort und Unterlagen

Online über BigBlueButton

Die Unterlagen finden Sie in der Mediathek. Die Zugangsdaten wurden allen Teilnehmer nach der Veranstaltung zugesendet.

Kontakt

Wenn Sie Informationen zu den einzelnen Vorträge benötigen oder Fragen zur Veranstaltungsreihe haben, können Sie uns sehr gern kontaktieren. Bitte nutzen Sie dafür das Kontaktformular.

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prostep ivip Symposium 2020 | Advanced Systems Engineering – Connected and Autonomous

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prostep ivip Symposium 2020
- Advanced Systems Engineering - Connected and Autonomous

02. - 03. September 2020 | Stuttgart

Das jährlich stattfindende prostep ivip Symposium für Fach- und Führungskräfte bietet zwei Tage voller wegweisender Vorträge und spannender Workshops. Als eine der größten neutralen PLM-Konferenzen weltweit, dient es Fach- und Führungskräften aus unterschiedlichen Branchen der Fertigungsindustrie, aus Wissenschaft und Forschung sowie der IT als international Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Lösungen zur digitalen Transformation von Produkten und Prozessen.

Veranstaltungsprogramm

Vorträge

Novel Digital Transformation Approaches, Standards-based Digital Thread, Advanced Systems Engineering, Digital Twin & MBSE, AI & MBSE, Novel PLM Approaches, Agile Collaboration in Aerospace & Shipbuilding, Requirements & Systems Engineering, Digital Twin & Openness, Scientific Track

Workshops

Requirements Quality Assistant (RQA) – AI assisted Requirements Management with IBM Watson, Workshop – Fraunhofer IPK, KI-Marktplatz, Open Standards and Validation – Leveraging Model Based Excellence

Ausstellung

Die begleitende Ausstellung ist alljährlich ein beliebtes Kommunikationsforum für die Besucher des Symposiums.

Haben Sie interesse an der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V.? Dann kontaktieren Sie uns und vereinbaren einen Termin!

Veranstaltungsort

ICS Internationales Congresscenter Stuttgart
Messepiazza 1
70629 Stuttgart

Anmeldung

Die Anmeldung zum prostep ivip Symposium erfolgt über die Homepage des prostep ivip Vereins unter www.prostep-ivip-symposium.org

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Thementag Arbeitswelt von Morgen | Digitalisierung im Mittelstand

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Thementag Arbeitswelt von Morgen
- Digitalisierung im Mittelstand -

Dienstag | 12. November 2019 | Darmstadt

Die Welt befindet sich im digitalen Wandel – aber was bedeutet das genau für mittelständische Unternehmen und wie kann ein solcher Wandel erfolgreich in der Praxis umgesetzt und begleitet werden?

Digitale Technologien bieten Unternehmen zahlreiche Chancen, wie das Erschließen neuer Märkte, die Reduktion von Entwicklungszeiten sowie mehr Flexibilität bei Kundenanfragen. Dennoch bringt die digitale Transformation auch Herausforderungen mit sich. Traditionelle Tätigkeiten werden grundlegend in Frage gestellt. Die Angst der Mitarbeiter, mit der Entwicklung nicht Schritt halten zu können bzw. ganz durch Maschinen oder automatisierte Prozesse ersetzt zu werden, wächst. Um das Spannungsfeld zwischen der aktuellen Arbeitsrealität und der Digitalisierung zu reduzieren, muss der Mensch in den Mittelpunkt der digitalen Transformation gestellt werden. Es gilt ein besseres Grundverständnis für den Arbeitsplatz der Zukunft zu entwickeln, die Expertise und Kreativität der Mitarbeiter richtig zu fördern und zu nutzen, um so eine digitale Unternehmenskultur zu prägen und gemeinsam erforderliche Änderungsprozesse zu gestalten.

Der Thementag soll einen Überblick vermitteln, wo die Chancen in der Digitalisierung vor allem für mittelständische Unternehmen liegen, welche Herausforderungen die digitale Transformation mit sich bringt und mit welchen praxisnahen Methoden Veränderungen erfolgreich im Betrieb umgesetzt werden können.

Themenfelder der Veranstaltung

• Grundlagen zum Thema Digitalisierung und Change-Management
• Die Rolle des Menschen im Zeitalter KI
• Arbeitswelt 4.0, flexible Arbeitsräume, digitaler Arbeitsplatz
• Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR)
• Mensch-Maschine-Interaktion und Mensch-Roboter-Kollaboration
• Agile Arbeitsweisen, neue Führungskonzepte

Veranstaltungsprogramm

Moderation:
Prof. Alfred Katzenbach | Katzenbach Executive Consulting

In dem Beitrag wird zunächst eine Einführung in das Thema Arbeit 4.0 mit dem Fokus auf die Produktentwicklung gegeben. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen werden zwei konkrete Beispiele für Arbeit 4.0-Anwendungsszenarien aus dem industriellen Kontext vorgestellt. Diese wurden im Forschungsvorhaben „IviPep – Arbeit 4.0 in der Produktentstehung“ erarbeitet. Die Beispiele sind zum einen der Einsatz von AR im Kontext des Cardboard Engineerings, zusammen mit dem Automobilzulieferer HELLA. Zum anderen ein auf einer Graph Datenbank basierendes Konformitätsmanagement, welches mit HANNING entwickelt wurde.

Im Zuge der Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt in Unternehmen. In unserem Vortrag gehen wir auf die beiden zentralen Treiber von geänderten Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeiter im Maschinen- und Anlagenbau ein.
Unternehmen integrieren neue, digitalen Technologien (z.B. Künstliche Intelligenz) in die bestehenden Wertschöpfungsprozesse. Wir zeigen, wie zukünftig der Umgang damit aus Sicht von Mitarbeitern aussehen kann und wie sich der daraus resultierende Kompetenzbedarf ändert.
Für das Geschäft mit Smart Services sind ebenfalls neue Kompetenzen in den Unternehmen erforderlich. Anhand einer branchenübergreifenden Interviewreihe mit einschlägigen Experten haben wir Kompetenzen identifiziert, die als erforderlich für das Geschäft mit Smart Services angesehen werden.

In zahlreichen Forschungs- und Industrieprojekten hat das IPS mittelständische Unternehmen bei der Einführung von Industrie 4.0-Lösungen begleitet. Immer stärker rückt dabei auch die Anwendung von maschinellem Lernen in mittelständischen Unternehmen in den Fokus. Der Vortrag thematisiert Erfolgsfaktoren und Hemmnissen aus vergangenen Einführungsprozessen und greift insbesondere erforderliche Rahmenbedingungen wie Reifegrade der Datenqualität sowie soziotechnische Anforderungen in den Kategorien Mensch, Technik und Organisation auf. Abschließend werden arbeitspolitischen Konsequenzen der Industrie 4.0 diskutiert.

Im Rahmen des Förderprogramms des BMBF: „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ wurde das Forschungsprojekt AKKORD unter der Konsortialführung der Rapidminer GmbH im April 2019 gestartet (Projektkoordination IPS, Lehrstuhl Prof. Deuse). AKKORD hat als Ziel eine vernetzte und integrierte Anwendung industrieller Datenanalyse für die wertschaffende, kompetenzorientierte Kollaboration in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken. Im Vortrag wird ein Status der Forschungsergebnisse und ein über das Projekt hinausgehender Ausblick gegeben. Vernetzte Produktionstechnologien, Data Analytics und KI ermöglichen es, dass neue Erkenntnisse über Prozess-, Qualität- und Produkt überall in Echtzeit gewonnen werden, wobei der Mensch direkt im Leistungsfluss stehen und unmittelbar mitverantwortlich für die Güte des Ergebnisses sein soll. Auf der einen Seite werden die Möglichkeiten, die auf technischen Innovationen beruhen beleuchtet. Dies geschieht in einem radikalen Ansatz, in dem der Mensch wie Maschinen als Ressource gesehen wird (z. B.: Der Mitarbeiter bekommt Sensoren implantiert, um optimal mit den Maschinen interagieren zu können und wie Maschinen Daten zu liefern). Danach wird auf die Gestaltung des Veränderungsprozess eingegangen. In der Fabrik der Zukunft soll der Mitarbeiter optimal eingesetzt werden, damit seine kreativen Fähigkeiten und technischen Kompetenzen in dieser Struktur sinnvoll eingebunden werden. Es wird erläutert, wie dies gemeinsam mit und für die Menschen gelingen kann, indem man neben den technischen Möglichkeiten auch ein Augenmerk auf die Sozioökonomie legt.

Der Vortrag stellt die wissenschaftlich-technischen Grundlagen für die Automatisierung der Bestückung von Schaltanlagen in einem anwendungsorientierten Beispiel mit relevanten Systemliederanten dar. Dazu wird für den vorhandenen Entwicklungs – und Konstruktionsprozess ein ganzheitlicher Ansatz im Sinne der Digitalisierung (Digital Twin;Industrie 4.0) in die Fertigungs- und Produktionslinien dargestellt. Dabei wird auf die konstruktions-systematische Klassifizierung und Qualifizierung von Schaltelementen hinsichtlich deren Verbindungs- und Adaptionsvielfalt eingegangen und beispielhaft die Datenqualifikation für die Speicherung in einer PLM-Umgebung aufgezeigt. Auf Basis der Klassifizierung ist die Varianz der Einbausituationen (Lage, Verbindungstechnik etc.) der Elemente in Schaltanlagen und deren relevante Schnittstellen zu Folgeprozessen dargestellt. Neben den virtuellen Demonstrationsobjekten werden die Anwendungsbeispiele (Use Cases) der Bestückungsautomation auch auf Basis realer kinematischer Strukturen aufgezeigt und der Einsatz eines kollaborativen Robotersystems UR 10 mit entsprechender Greiferkinematik als Validierungsplattform vorgestellt.

Veranstaltungsort

SCHENCK TECHNOLOGIE- UND INDUSTRIEPARK GMBH
Landwehrstraße 55
64293 Darmstadt

Zum Parken nutzen Sie bitte das nahe gelegene Parkhaus Landwehrstraße (Landwehrstraße 52, 64293 Darmstadt).
Bitte halten Sie Kleingeld (3,00 EUR/Tag) für die Bezahlung passend bereit.

Rückblick | Impressionen

Am 12.11.2019 fand zum dritten Mal der Thementag der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. in Darmstadt statt. Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr führte Professor Alfred Katzenbach die Teilnehmer als Moderator durch die Veranstaltung „Arbeitswelt von Morgen – Digitalisierung im Mittelstand“. In den Vorträgen von Marc Foullois (Fraunhofer IEM), Jörn Steffen Menzefricke (Universität Paderborn), Julian Schallow (IPS Engineers GmbH), Hermann Ferstl und Tanja Sindram (mosaiic GmbH), sowie Professor Torsten Groß (Technische Hochschule Mittelhessen) erhielten die Anwesenden unterschiedliche Einblicke in die Durchführung von Digitalisierungsprojekten in mittelständigen Unternehmen. Neben der Darstellung von Chancen und Risiken sowie möglichen Hemmnissen, wurden auch erforderliche Rahmenbedingungen bei der Umsetzung und zahlreiche Praxisbeispiele vorgestellt.
Erste eigene Erfahrungen mit der Benutzung einer HoloLens und einer Umsetzung der Anforderungsanalyse in der Augmented Reality konnten die Teilnehmer in der Mittagspause am Stand der :em engineering methods AG machen.
Im zweiten Teil des Thementags zeigte die Podiumsdiskussion noch einmal deutlich, dass die Digitalisierung tägliche Arbeitsabläufe, aber auch das Privatleben, stark verändert und beeinflusst. Neben den zahlreichen, bereits oft diskutierten Herausforderungen und Problemen der Digitalisierung, waren sich die Teilnehmer insgesamt einig, dass bei der digitalen Transformation die Betrachtung des soziotechnischen Systems (Mensch, Technik, Organisation) unabdingbar ist. Dabei werden jedoch nur die Änderungsprojekte nachhaltige Erfolge erzielen können, die den Fokus in erster Linie auf den Menschen und dann erst auf die Technik und die Abläufe ausrichten.
Wir danken allen Referenten und den Teilnehmern für diese gelungene Veranstaltung!

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prostep ivip Symposium 2019 | Collaboration in the Age of Smart Products and Services

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prostep ivip Symposium 2019
- Collaboration in the Age of Smart Products and Services -

09. - 10. April 2019 | Stuttgart

Das jährlich stattfindende prostep ivip Symposium für Fach- und Führungskräfte bietet zwei Tage voller wegweisender Vorträge und spannender Workshops. Als eine der größten neutralen PLM-Konferenzen weltweit, dient es Fach- und Führungskräften aus unterschiedlichen Branchen der Fertigungsindustrie, aus Wissenschaft und Forschung sowie der IT als international Plattform zum Austausch von Erfahrungen und Lösungen zur digitalen Transformation von Produkten und Prozessen.

Veranstaltungsprogramm

Vorträge

Openness & Data Services, Künstliche Intelligenz / DMU, Collaboration, Digital Transformation, Digital Twin, Model-Based Definition, Novel Approaches, Predictive Services, Systems Engineering, Agility, Smart Engineering & Manufacturing, Standards, AM & KM, Scientific Track

Workshops

Der Code of PLM Openness – Workshop für Anweder und Systemanbieter, Industrielle Anwendungsszenarien für einen Digitalen Zwillling

Ausstellung

Die begleitende Ausstellung ist alljährlich ein beliebtes Kommunikationsforum für die Besucher des Symposiums.

Besuchen Sie die Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. am Stand 41

Veranstaltungsort

ICS Internationales Congresscenter Stuttgart
Messepiazza 1
70629 Stuttgart

Anmeldung

Die Anmeldung zum prostep ivip Symposium erfolgt über die Homepage des prostep ivip Vereins unter www.prostep-ivip-symposium.org

Rückblick | Impressionen

Die Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. präsentierte sich am 09. und 10. April 2019 auf dem prostep ivip Symposium 2019 im ICS in Stuttgart. Vertreten durch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle und die Vorstandsmitglieder wurde in zahlreichen Gesprächen über die Arbeit der Forschungsvereinigung informiert und neue Interessenten für den Verein gewonnen.
Das prostep ivip Symposium fand nun bereits zum 22. Mal statt. Es gilt als eine der größten unabhängigen Konferenzen rund um die Themen PLM und digitale Transformation. In zahlreichen Keynotes, Vorträgen und Workshops konnten sich die Teilnehmer 2019 über das Thema „Collaboration in the Age of Smart Products and Services“ weiterbilden. Neben den speziellen Sessions diente die zusätzliche Ausstellung mit über 40 Ständen den Besuchern dazu, sich zwanglos zu informieren, Networking zu betreiben und sich mit anderen Fachkräften zu vernetzen.

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Neue Management­methoden – von der Idee zur Umsetzung

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Neue Management­methoden - von der Idee zur Umsetzung

Projekte sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken und sie werden sich auch zukünftig einer immer größeren Bedeutung erfreuen. Aber welches Projektmanagement bietet sich in Ihrem Unternehmen an? Und was können Sie tun, um effektiver, effizienter und dadurch erfolgreicher zu arbeiten?

Diese Fragestellung wird am 15.01.2019 zum Thementag des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz intensiv besprochen. Im Rahmen der Podiumsdiskussion legt die Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. ihren Standpunkt dar und steht Ihnen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Nähere Informationen finden Sie unter: https://betrieb-machen.de/veranstaltungen/i2_thementag_20190115/

Veranstaltungsdaten:

Datum: 15.01.2019
Ort: ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. • Otto-Schmerbach-Str. 19 • 09117 Chemnitz

Anmeldung:

Der Thementag wird durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz durchgeführt. Um sich für den Thementag anzumelden nutzen Sie bitte die Anmeldemöglichkeit unter https://betrieb-machen.de/veranstaltungen/i2_thementag_20190115/

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Thementag Model Based Engineering

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Thementag Model Based Engineering

Donnerstag | 18. Oktober 2018 | Darmstadt

Die heutige interdisziplinäre Produktentwicklung erfordert ein umfassendes Überdenken der bestehenden Methoden, Prozesse, IT-Lösungen und Organisationsformen. Die Komplexität in der Produktentwicklung hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Dieser Trend wurde z. B. auch durch das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 weiter verstärkt. Produktentwickler werden vor zunehmend komplexere Aufgaben gestellt, was die Virtualisierung, Integration und Interdisziplinarität zwischen den Bereichen der Mechanik, Elektrik/Elektronik und Software sowie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Phasen des Produktlebenszyklus bedingt.

Das Model Based Engineering (MBE) bietet den Ingenieuren einen geeigneten Engineering-Ansatz, um alle anfallen Produktmodelle im Produktentwicklungsprozess modellbasiert zu beschreiben. Die Spezifikationen eines zu entwickelnden technischen Systems können formal beschrieben werden, wodurch Informationen (Anforderungen, die Analyse, das Design, die Implementierung und die Verifizierung) über den gesamten Lebenszyklus weiterverwendet werden können. Neben etablierten CAx-Technologien, spielt vor allem die Systemmodellierung eine wichtige Rolle. Mit dieser Methodik besteht die Möglichkeit, die viel geforderte Durchgängigkeit im Engineering zu erreichen und eine durchgängig integrierte Systemlandschaft für das Engineering zu entwickeln.

Ziele der Veranstaltung:

• Vermittlung von Grundlagen zum Model Based Engineering
• Vorstellung aktueller Forschungsthemen und -ergebnisse auf dem Gebiet des Model Based (System) Engineering
• Praxisbeispiele aus der Industrie
• Herausarbeiten von Anforderungen für den Einsatz des Model Based (System) Engineering in Unternehmen
• Forum zum Austausch von Informationen, Gedanken und Ideen

Zielgruppe:

Einsteiger sowie Experten auf dem Gebiet des Model Based Engineering aus der Industrie und Mitarbeiter von Forschungseinrichtungen

Veranstaltungsprogramm

Moderation:
Andrea Grün | X-emotion

Veranstaltungsort

SCHENCK TECHNOLOGIE- UND INDUSTRIEPARK GMBH
Landwehrstraße 55
64293 Darmstadt

Zum Parken nutzen Sie bitte das nahe gelegene Parkhaus Landwehrstraße (Landwehrstraße 52, 64293 Darmstadt).
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Rückblick | Impressionen

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Agile Entwicklung und Design Thinking – Die bessere und flexiblere Art zu entwickeln?

Agile Entwicklung und Design Thinking – Die bessere und flexiblere Art zu entwickeln?

68 Teilnehmer folgten der Einladung der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. und nahmen am 30. November 2017 an der Veranstaltung „Agile Entwicklung und Design Thinking“ in Darmstadt teil. Das breitgefächerte Publikum – bestehend aus Systemanwendern, Experten von Softwarehäusern sowie Wissenschaftlern verschiedener Forschungseinrichtungen – nutzte den Tag, um sich in fünf Fachvorträgen über die zwei Schwerpunktthemen Agile Entwicklung und Design Thinking zu informieren. Darüber hinaus fanden die Teilnehmer ein Forum zum Austausch von Gedanken und Ideen sowie für intensive Diskussionen in lockerer Atmosphäre vor.

Prof. Dr. Birgit Awiszus (Professur Virtuelle Fertigungstechnik der TU Chemnitz und Vorstand der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V.) eröffnete die Veranstaltung und führte die Teilnehmer als Moderatorin durch die Veranstaltung mit den folgenden Vortragsthemen:

lean, agile, smart … Neue Vorgehensweisen in der technischen Entwicklung? | Jürgen Rambo (Daimler AG)

Konzepte für eine Symbiose von agiler und modellbasierter Entwicklung im Zeitalter von Industrie 4.0 | Tim Schulte (Schaeffler AG)

Integrierte Informationsbereitstellung durch schnelle, anwendungsfallgetriebene Lösungskonfiguration | Joachim Caspar (CONWEAVER GmbH)

Smart Engineering! – Aber wie? Naheliegende Fragen an die Forschung | Dr. Martin Strietzel (Prostep AG)

User-Centered Design in der agilen Softwareentwicklung | Vivien Kühne (CONTACT Software GmbH)

Neben der Vermittlung von Grundlagen zu den agilen Methoden für eine flexible Projektrealisierung und dem Design Thinking für eine iterative Herangehensweise bei der nutzerorientierten Entwicklung, erfuhren die Teilnehmer weiterhin, wie die Umsetzung solcher Methoden im Rahmen von Firmenprojekten realisiert wurde.

Aktiv konnte anschließend in mehreren World Cafés mitgewirkt werden. Darüber, dass ein Bedarf an agilen Methoden aufgrund zunehmend komplexerer Produkte besteht, waren sich alle Teilnehmer schnell einig. Fraglich war jedoch, ob die vorhandenen Prozesse und Systeme bereits für solche flexiblen Methoden umfangreich vorbereitet sind oder ob agile Methoden ein Allheilmittel bei Problemen im Entwicklungsprozess darstellen? Dies und die aktuelle Situation in den Unternehmen, bestehende Herausforderungen sowie Anforderungen für deren Einsatz wurden in gemeinsamer Runde näher beleuchtet und diskutiert.

Die Ergebnisse des World Cafés wurden zum Abschluss der Veranstaltung, moderiert durch Prof. Dr. Thomas Mechlinski (Labor für Produktdatenmanagement der Hochschule Osnabrück und Vorstand der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V.), von den einzelnen World Café-Moderatoren (Jürgen Rambo, Dr. Martin Strietzel und Vivien Kühne) zusammengefasst und dem Publikum präsentiert.

Die Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. bedankt sich ganz herzlich bei allen Referenten und Teilnehmern, die durch ihre rege Beteiligung an den Diskussionen sowie dem World Café grundlegend zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

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Informationstag “Smart Engineering” Erfolgreiche Veranstaltung mit regen Diskussionen

Informationstag "Smart Engineering" Erfolgreiche Veranstaltung mit regen Diskussionen

Der erste Informationstag “Smart Engineering” am 14. Februar 2017 in Darmstadt war ein voller Erfolg. 36 Teilnehmer folgten der Einladung der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. und nahmen an der Veranstaltung teil. Unter den Teilnehmern befanden sich neben Experten und Wissenschaftlern verschiedener Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen auch Systemanwender sowie Systemanbieter und Softwarehäuser aus den Bereichen PDM/PLM, virtuelle Produktentstehung und Digitalisierung in der Fertigung. Ziel des Informationstages war es, über aktuelle Problemstellungen der Themenfelder Smart Engineering, Industrie 4.0 und Engineering im Produktlebenszyklus zu informieren und ein Forum zum Austausch anzubieten.

Prof. Dr. Birgit Awiszus (Professur Virtuelle Fertigungstechnik der TU Chemnitz und Vorstand der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V.) eröffnete den Informationstag und führte die Teilnehmer als Moderatorin durch die Veranstaltung. Die Keynote-Vorträge wurden von Herrn Dr. Christian Tschirner, Abteilungsleiter des Fraunhofer-Instituts für Entwurfstechnik Mechatronik (IEM), Herrn Andreas Faath (in Vertretung für Prof. Dr. Reiner Anderl), Mitarbeiter der TU Darmstadt im Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) und Prof. Dr. Rainer Stark, Direktor des Geschäftsfeldes Virtuelle Produktentstehung des Fraunhofer Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK), gehalten.

Dr. Marcus Krastel (:em engineering methods AG und Vorstand der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V.) berichtete nachfolgend ausführlich über die Inhalte der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V. Hierbei stellte er die aktuellen Aktivitäten, die bisherigen Ergebnisse, die enge Projektzusammenarbeit mit dem ProSTEP iViP Verein sowie die verschiedenen Möglichkeiten, als Mitglied der Forschungsvereinigung aktiv zu werden, vor.

Die zukünftige Forschungsausrichtung der Forschungsvereinigung war darüber hinaus eine der zentralen Fragestellungen des anschließend durchgeführten World Cafés. Dabei wurde die Erwartungshaltung der Teilnehmer gegenüber der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V., die aktuellen Forschungsaktivitäten sowie der weitere dringende zukünftige Forschungsbedarf im Bereich des Smart Engineering intensiv diskutiert.

Zum Abschluss der Veranstaltung berichtete Prof. Dr. Thomas Mechlinski (Labor für Produktdatenmanagement der Hochschule Osnabrück und Vorstand der Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V.) über die weiteren geplanten Aktivitäten der Forschungsvereinigung und stellte zusammen mit Dr. Krastel und Prof. Awiszus für die Teilnehmer ein erstes Resümee zu den Ergebnissen des World Cafés vor.

Aufgrund des durchweg positiven Feedbacks der Teilnehmer plant die Forschungsvereinigung eine regelmäßige Wiederholung ähnlicher Veranstaltungen. Die Forschungsvereinigung bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern für die rege Beteiligung an den Diskussionen sowie beim ProSTEP iViP Verein für die beratende Unterstützung. Beides hat sehr zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.

Die Forschungsvereinigung steht interessierten Mitgliedern jederzeit offen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Forschungsvereinigung Smart Engineering e.V.

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